WIR NIX KLECKERN.

Von hier oben wird es offensichtlich: Die Welt braucht keine Musikindustrie. Spätestens seit die Menschheit durch Zufall entdeckte, dass vermutlich Außerirdische ein Relikt namens Internet auf der Erde hinterlassen haben, kann man sich vor Musik unterschiedlichster Qualität kaum noch retten. Selbst wer ein geringes Budget hat, findet neben Bergen an kostenloser Kost meist Umwege, um an das kommerzielle Angebot heranzukommen, was in der Bronzezeit noch äußerst aufwändig und kostspielig war. Was wiederum auf einen völlig unveränderten Umstand hinweist: Menschen brauchen Musik, von Salafisten vielleicht mal abgesehen. Und auch das austüfteln, fließen lassen, verbessern und intensive Spielen von Musik sowie die Verbreitung an mehr oder minder interessiertes Publikum stellt einen Quell von Glückshormonen in unserer kurzen Existenz dar. Fragt nicht warum. Lard pour lard.

Wohin jedoch mit der lieblichen Lärm?

Was aber tun, wenn ein Überangebot an Musik da ist, die Musiker sich aber ungern um die Gunst eines insolventen Marktes und einer bis zum Brechreiz übersättigten Szene bemühen wollen, anstatt ihrer Kunst oder zumindest lärmigen Lust zu frönen? Die Antwort lautet DIY, das ist Englisch und heißt „Mach’s Dir Selbst“. Wir sind ein Zusammenschluss aus mehreren Bands und Projekten, die in irgendeiner Weise durch das Musik Machen miteinander in Kontakt gekommen sind. Wie haben nur beschränkte Möglichkeiten, um viel zu viel Geld in die Herstellung physischer Tonträger zu stecken, die uns mit ein Bisschen Pech dann doch niemand abkauft. Da wir aber trotzdem gern unsere Musik teilen möchten, tun wir dies auf dieser Seite. Ladet herunter, was ihr möchtet, gebt es weiter, wenn es euch gefällt. Wenn ihr mögt, was ihr hört und was ihr seht, könnt ihr gern etwas spenden, um den Ostklotz am Klotzen zu halten. Und vor allem: Kommt auf die Konzerte und feiert euer vergängliches Dasein mit uns!

Alle Regler auf Anschlag!

Blitzkrieg Bert, CEO